Immobilienmakler Starnberg

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Der Immobilienmakler ist die Partei, die am Vermietungs- und Verkaufsmarkt für Immobilien die Parteien (also Verkäufer/Vermieter und Käufer/Mieter) zusammenbringt. Immobilienmakler verdienen ihr Geld durch die sogenannte Provision, die in der Regel von demjenigen zu zahlen ist, der die Maklerbeauftragung durchgeführt hat, teilweise jedoch auch von der anderen oder sogar von beiden Parteien. Immobilienmakler bei der Arbeit

Nachweismakler vs. Vermittlungsmakler – ein wichtiger Unterschied

Im Immobilienbereich ist die Tätigkeit als Vermittlungsmakler eigentlich der Regelfall. Ein Nachweismakler muss Interessenten lediglich die Adresse der Immobilie bzw. Kontaktdaten des Verkäufers mitteilen (in der Vermietung kommt diese Tätigkeit so gut wie gar nicht vor), und wenn es dann zu einem rechtskräftigen Kaufvertrag kommt, ist der Auftraggeber zur Zahlung der vereinbarten Provision verpflichtet (natürlich auf Rechnung). Ein Vermittlungsmakler erfüllt hingegen weitergehende Aufgaben, beispielsweise die konkrete Besichtigung mit Interessenten, ehrliche Beratung nach bestem Wissen oder Gewissen (beispielsweise Mängel nicht vertuschen, er würde sich damit strafbar machen) und möglicherweise die Anbahnung von Vertragsverhandlungen. Die Immobilienmärkte in den meisten Regionen Deutschlands sind Mieter- bzw. Käufermärkte; gerade in strukturschwachen Regionen kommen Makler nicht allein mit einer Nachweistätigkeit über die Runden, obwohl diese natürlich “einfacher” ist.

Laufzeit des Maklervertrages

Der Maklervertrag sollte für die Vertragssicherheit beider Seiten schriftlich abgeschlossen werden, obwohl er wie so viele Vertragsverhältnisse auch ohne schriftliche Fixierung zustandekommen kann. Ein Maklervertrag ist sehr individuell gestaltbar, und die Rechte und Pflichten unterscheiden sich von Vertrag zu Vertrag. Grundsätzlich ist der Auftraggeber im Erfolgsfall zur Provisionszahlung verpflichtet, der Makler jedoch zunächst nicht unbedingt zum Tätigwerden (auch wenn er im Interesse seines Rufes unverzüglich aktiv werden sollte). Die Vertragslaufzeit ist oft nicht genauer bestimmt, so dass eine Kündigung mit der üblichen Kündigungsfrist jederzeit möglich ist. Manche Makler bestehen aber auch darauf, einen Makleralleinauftrag für eine bestimmte Laufzeit, beispielsweise ein Jahr, abzuschließen. In diesem Fall haben sie relativ freie Hand bei der Vermarktung und müssen keine Angst haben, dass jemand anderes ihnen “dazwischenpfuscht”, und sofern ein Makler seinen Job gut macht, ist ein (befristeter oder unbefristeter) Alleinauftrag für beide Seiten von Vorteil, denn im Maklerbereich gilt: viele Köche verderben den Brei bzw. viele Makler machen die Interessenten unsicher.

Courtageanspruch – die Bezahlung des Maklers in Form einer Provision

Der Courtageanspruch des Maklers entsteht mit der Wirksamkeit eines Rechtsgeschäfts, in diesem Fall der rechtsgültige Abschluss des Kauf- oder Mietvertrags. Es muss durch den Makler eine Provisionsrechnung gestellt werden. Schon in der Anzeige ist, falls der Käufer/Mieter provisionspflichtig sein wird, explizit darauf hinzuweisen, wobei die fällige Provision als Prozentsatz des Kaufpreises zzgl. Mehrwertsteuer oder beispielsweise in der Form 2,38 Monatsmieten inkl. Umsatzsteuer (bei Vermietung) angegeben werden muss. Bei Mietverträgen darf der Makler vom Mieter höchstens 2,38 Nettokaltmieten an Provision verlangen, bei Sozialwohnungen gar nichts. Es steht ihm aber natürlich frei, einen höheren Provisionsanspruch mit dem Vermieter zu vereinbaren, da die Grenze von zwei Nettokaltmieten zzgl. Umsatzsteuer nur für Mieter gilt. Bei Kaufverträgen ist die Provision in der Regel 3,57 Prozent des Kaufpreises, in besonders exklusiven Gegenden kann sie aber auch höher sein bzw. sogar in den zweistelligen Bereich hineinragen. Im Regelfall sind mit der Provision auch sämtliche für den Makler angefallenen Kosten abgegolten, insbesondere Fahrtkosten für die Vermarktung und die Kosten für die Veröffentlichung der Anzeige in den Medien (Internet, Zeitung …).

Immobilienmakler Starnberg

Lohnt es sich, einen Makler zu engagieren?

Im Regelfall sind Makler wesentlich besser als ihr Ruf, wobei es natürlich in jeder Branche schwarze Schafe gibt, die nur darauf aus sind, schnelles Geld mit wenig Leistung zu verdienen. Dies gilt gerade für den Vermietungsmarkt, wenn ein Makler viele Wohnungen zur Vermietung erhält und dieses weniger lohnende Geschäft schnell abwickeln möchte, dabei aber wenig auf die Eignung der Interessenten und ihre Bonität achtet. Wenn es um den Verkauf von Immobilien geht, sind Makler im Regelfall sehr gute Ansprechpartner, die den tatsächlichen Wert der Immobilie sach- und marktgerecht beurteilen und auch von vornherein die Chancen auf dem Markt abschätzen können. Nicht selten sind Makler auch auf Seiten der Interessenten Ansprechpartner, was technische Fragen und Immobilienfinanzierungen angeht, und können dabei wertvolle Hinweise geben. Sehr wichtig ist aber das Einschalten eines erfahrenen Maklers vor Ort, wenn der Verkäufer entweder selbst nicht viele Branchenkenntnisse hat, nicht vor Ort ist oder aber über sehr wenig Zeit verfügt, so dass er selbst die Verkaufsimmobilie de facto nicht vermarkten kann. Insofern ist es in fast jedem Fall sinnvoll, einen Makler mit Marktüberblick einzuschalten, da er einfach viel bessere Kenntnisse und hohe Objektivität besitzt – und die Vermarktung professionell durchführen kann.

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