Lohnt sich der Hauskauf steuerlich?

Steuervorteile beim Hauskauf – Wir klären auf!

Haus kaufenViele Menschen träumen von der eigenen Immobilie. Grundsätzlich haben Verbraucher zwei verschiedene Möglichkeiten, sich diesen Traum zu erfüllen. Neben dem Bau einer eigenen Immobilie kann auch ganz einfach ein Haus gekauft werden. Banken und Finanzdienstleistungsunternehmen werben sehr häufig damit, dass die Anschaffung einer Immobilie eine hervorragende Form der Altersvorsorge ist. Weiterhin werben Kreditinstitute und Immobilienmakler jedoch auch damit, dass der Hauskauf sich steuerlich lohnt. Interessenten sollten sich von diesen Aussagen jedoch nicht blenden lassen. Der Hauskauf ist aus steuerlicher Sicht schon lange nicht mehr attraktiv. Wer allein aus steuerlicher Sicht den Kauf eines Hauses in Erwägung zieht, sollte die Anschaffung überdenken.

Der Hauskauf lohnt sich aus steuerlicher Sicht nur noch bedingt

Vor vielen Jahren war die Anschaffung einer Immobilie für fast jeden Verbraucher finanziell ein gutes Geschäft. Neben der Eigenheimzulage, die jährlich gutgeschrieben wurde, gab es diverse Möglichkeiten, mit der eigenen Immobilie Steuern zu sparen. Doch spätestens seit dem Jahr 2006 ist der Immobilienkauf aus steuerlicher Sicht uninteressant geworden. Vor dem Jahr 2006 konnten die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten einer Immobilie abgesetzt werden, sodass Bauherren bzw. Käufer von einer sehr hohen Steuererstattung profitiert haben. Diese Möglichkeit gibt es in der heutigen Zeit in dieser Form jedoch nicht mehr. Dieser sehr große Steuerspareffekt war natürlich für viele Verbraucher ein großer Anreiz für die Anschaffung einer Immobilie. Doch wo können Käufer in der heutigen Zeit bei der Anschaffung einer Immobilie noch Steuern sparen?

So können Verbraucher beim Hauskauf Steuern sparen

Steuern sparenDer Kauf eines Hauses lohnt sich aus steuerlicher Sicht, wie vorab erwähnt, seit 2006 kaum noch. Dennoch gibt es ein paar Möglichkeiten, mit der eigenen Immobilie Steuern zu sparen. Verbraucher, die Baudenkmäler kaufen und diese sanieren, können diese Sanierungskosten als Sonderausgaben absetzen. Allerdings können die Ausgaben nur maximal 10 Jahre lang abgesetzt werden. In jedem Jahr können außerdem nur 9 % der gesamten Sanierungskosten abgesetzt werden. Vermieter können die Sanierungskosten jedoch komplett absetzen. Auch die Installation einer Photovoltaikanlage lohnt sich aus steuerlicher Sicht. Besitzer haben weiterhin die Möglichkeit, laufende Kosten, die durch die Immobilie anfallen, von der Steuer abzusetzen.

Laufende Kosten der Immobilie steuerlich absetzen

Die Möglichkeiten, im Rahmen des Immobilienkaufs Steuern zu sparen, sind sehr eingeschränkt. Dennoch können Besitzer einer Immobilie vor allem laufende Kosten steuerlich geltend machen. Dazu gehören zum Beispiel die Kosten für laufende Betriebsausgaben. Dazu können zum Beispiel die Heizkosten gezählt werden. Jedoch können Besitzer auch Stromkosten und, sofern sie anfallen, Bewirtschaftungskosten absetzen. Wer zum Beispiel einen Gärtner eingestellt hat, kann die Kosten für diesen Gärtner natürlich steuerlich absetzen. Auch Handwerkerlöhne können jährlich bis zu einem Betrag in Höhe von 6.000,00 EUR als Aufwendungen in die Steuererklärung aufgenommen werden. Wer die Immobilie durch Fremdkapital finanziert, kann auch die Kreditzinsen steuerlich geltend machen.

Fazit

Der Kauf einer Immobilie ist spätestens seit dem Jahr 2006 steuerlich uninteressanter geworden. Verbraucher haben dennoch einige Möglichkeiten, Steuern zu sparen, wenn sie eine Immobilie besitzen. In diesem Zusammenhang muss jedoch ganz klar herausgestellt werden, dass vor allem viele kleine Kosten die Steuerlast reduzieren können. Wer schlau ist, kann sicherlich einige Kosten in die Steuererklärung aufnehmen und sich auf Erstattungen freuen. Die Zeit der großen Steuererstattungen durch eine Immobilie ist jedoch schon lange vorbei.

Mit Denkmalgeschützten-Immobilien Steuern sparen – sehen Sie hier:

Weitersagen

Leave a Reply